Mythos documenta – Arnold Bode und seine Erben

01.03.2017 - 31.03.2017
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Zum ersten Mal wird in der eigens für ein chinesisches Publikum konzipierten Ausstellung „The Myth of documenta – Arnold Bode and his Heirs“ die Geschichte der documenta in China präsentiert. In einer Kooperation zwischen dem CAFA Art Museum und dem Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin werden auf 1.500 Quadratmetern anhand umfangreicher Materialien vor allem des documenta Archivs die wesentlichen Entwicklungsetappen der documenta nachgezeichnet. Über 600 Exponate (Fotos, Filme, Zeitungen, Handschriften, Kunstwerke, Installationen, Montagen usw.) veranschaulichen die unterschiedlichen kuratorischen Konzepte von Arnold Bode bis Carolyn Christov-Bakargiev. Die über 60-jährige Erfolgsgeschichte der documenta wird vom Gründungsmythos bis hin zu ihren künstlerischen Konflikten, Brüchen und Transformationen in vier großen Kapiteln („Reconstruction“, „Transformation“, „Anything Goes“, „Global Discourse“) räumlich erlebbar gemacht. In einem Prolog erfährt der documenta-Erfinder Arnold Bode eine besondere Würdigung, und: ein documenta-Lab widmet sich erstmalig den kunstvermittelnden Innovationen der Kasseler Weltausstellung zeitgenössischer Kunst. Mit der Ausstellung, die in einer verkleinerten Version in der Shanghaier „New Gallery of Art“ auch ab Ende April zu sehen ist, verbindet sich ein Kooperationsvertrag zwischen der documenta gGmbH und der Central Academy of Fine Arts (CAFA), der ein documenta Research Center und eine chinesische documenta-Website vorsieht.

Laufzeit: 01.03.2017–31.03.2017

Eröffnung: 01.03.2017

Ort: CAFA Art Museum, Peking