Deutschland und China vereinbaren Fußballzusammenarbeit

Deutschland und China vereinbaren Fußballzusammenarbeit Bild vergrößern Bundeskanzlerin Merkel und die Stellvertretende Ministerpräsidentin der Volksrepublik China, Liu Yandong, mit den Delegationen aus China und des deutschen Fußballs, die zuvor ein Memorandum of Understanding über die Fußballzusammenarbeit zwischen Deutschland und China unterzeichnet haben. (© dpa) Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping sind beide bekennende Fußballfans. Nun werden China und Deutschland Ihre Zusammenarbeit im Bereich Fußball ausbauen. Hierzu wurden während des Deutschlandbesuches von Liu Yandong, Stellvertretende Ministerpräsidentin Chinas, am vergangenen Freitag im Bundeskanzleramt mehrere Vereinbarungen unterzeichnet.

Die Verstärkung der Kooperation geht auf einen Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel zurück, den sie während ihres Besuches in China im Juni gegenüber Staatspräsident Xi Jinping gemacht hatte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt chinesische stellvertretende Ministerpräsidentin Liu Yandong 2016 Bild vergrößern Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt chinesische stellvertretende Ministerpräsidentin Liu Yandong 2016 (© dpa)

Die am Freitag im Bundeskanzleramt unterzeichneten Dokumente umfassen eine Grundlagenvereinbarung auf Regierungsebene sowie Abkommen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit dem chinesischen Bildungsministerium und dem chinesischen Fußballverband.

Die Zusammenarbeit zielt auf einen kontinuierlichen und gegenseitigen Austausch zwischen beiden Ländern ab. Vorgesehen sind in diesem Zusammenhang Maßnahmen wie die Ausbildung von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern sowie ein Fussball; Audi Football Summer Tour China 2015 : FC Bayern Muenchen - Guangzhou Evergrade Bild vergrößern 23.07.2015 FC Bayern Muenchen - Guangzhou Evergrade Sinan Kurt (li, FC Bayern Muenchen) gegen Jian Liu (re, Guangzhou Evergrade) (© picture alliance / Pressefoto UL) Wissensaustausch im Bereich der Liga-Organisation. Hierdurch soll nicht nur die Zusammenarbeit im Bereich des Fußballs, sondern zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder insgesamt gestärkt werden.