"Kulturmanagement in China": Qualifizierungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte

Feierliche Abschlusszeremonie in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in der Volksrepublik China (Dezember 2015) Bild vergrößern Feierliche Abschlusszeremonie in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in der Volksrepublik China (Dezember 2015) (© Deutsche Botschaft Peking ) In diesem Jahr geht KUMA, das Qualifizierungsprogramm für chinesische Nachwuchsführungskräfte „Kulturmanagement in China“, in die achte Runde. Die Zahl Acht ist in China eine Glückszahl. Sie wird je nach Dialekt wie fa ausgesprochen und steht für bevorstehenden Reichtum und Wachstum. Somit steht KUMA auch in diesem Jahr im Zeichen des Erfolgs.

Das akademische Programm verbindet Theorie-, Handlungs- und Erfahrungswissen durch eine Kombination anwendungsorientierter Theoriekurse und einem breitgefächerten Diskussions- und Workshopprogramm. Im Fokus des fünfphasigen Qualifizierungsprogramms stehen neben Wissensvermittlung, Reflexion und Professionalisierung der interkulturelle Dialog zwischen deutschen und chinesischen Kunst- und Kulturmanagern.

Nach dem im Juli abgeschlossenen Auswahlverfahren findet vom 04. September bis 13. September 2016 ein zehntägiger Theoriekurs und Workshop in der Central Academy of Fine Arts in Peking statt, der vom Direktor des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Klaus Siebenhaar durchgeführt wird. Anschließend reisen die Teilnehmer für einen Monat nach Deutschland, wo sie in einem facettenreichen Programm das Gelernte praxisnah vertiefen können. In über 35 öffentlichen und privaten Kultur- und Medieneinrichtungen, Kulturverwaltungen und Stiftungen wird den Teilnehmern der fachliche Austausch mit deutschen Kulturmanagern ermöglicht.

Traditionell wird das Intensiv-Programm mit einer zweiwöchigen Hospitanz in einer namhaften Kulturinstitution abgeschlossen, darunter unter anderem das Deutsche Historische Museum, die Berlinische Galerie und der Martin-Gropius-Bau in Berlin. Zurück in China, verfassen die Teilnehmer ein etwa 20 seitigen Essay. Traditionell erfolgt die feierliche Zertifikatsübergabe Anfang Dezember in der Deutschen Botschaft Peking.

Das jährlich durchgeführte Programm des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin entsteht in Kooperation mit dem chinesischen Kulturministerium, der Central Academy of Fine Arts in Peking, dem Verband der chinesischen Kunstmuseen sowie zum dritten Mal in Folge mit Unterstützung der BMW Group.

Informationen zu KUMA:

Kulturmanagement in China (KUMA) ist das Kompetenzzentrum und die Dachmarke für alle kulturmanagerialen Programme und Projekte des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin.

Über das jährliche Qualifizierungsprogramm für chinesische Nachwuchsführungskräfte aus dem Kulturbereich hinaus organisiert KUMA spezielle deutsch-chinesische Kulturmanagementprojekte, wie vor allem Ausstellungen in Kooperation mit der Central Academy of Fine Arts. Darüber hinaus bietet KUMA seine Kompetenz und Erfahrung bei der Etablierung universitärer Studiengänge im Bereich Kultur-, Theater-, Museums- und Musikmanagement an.