Internationaler Kulturaustausch: Grenzgänger-Rechercheförderungen für Autoren, Fotografen und Filmemacher

 Bild vergrößern (© Robert Bosch Stiftung )

Künstlerische Werke bedürfen oft der gründlichen Recherche vor Ort, um Stereotypen zu vermeiden und ein hohes inhaltliches Niveau zu erreichen. Mit dem Programm Grenzgänger fördern die Robert Bosch Stiftung und das Literarische Colloquium Berlin internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen in den Ländern Afrikas, Asiens und Europas.

Bewerbungen können ab sofort bis zum 31. Oktober 2017 online eingereicht werden.

Gefördert werden Werke im Bereich Literatur, Film, Fotografie, Hörfunk und Multimedia, die relevante Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen. Das Genre der geplanten Werke kann von literarischer und essayistischer Prosa, Lyrik, Fototextbänden, Kinder- und Jugendliteratur über Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme bis hin zu Hörfunkbeiträgen und Multimediaproduktionen reichen. Willkommen sind Bewerbungen von Newcomern und renommierten Autoren, Filmemachern und Fotografen gleichermaßen; gefragt sind Kreative, die Informationen aus erster Hand sammeln, authentische Orte besuchen und einen eigenen, neuen Blick wagen.

Abhängig vom Reiseland kann eine Rechercheförderung von bis zu 14.000 Euro beantragt werden. Die Berechnung erfolgt über das Online-Bewerbungsformular. Ausführliche Informationen, eine Auflistung aller Förderländer und den Link zum Online-Bewerbungsportal finden Sie hier:

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/1100.asp?mNl=1

 

Außerdem haben Autoren, Filmemacher und Fotografen aus China die Möglichkeit, Förderungen für Recherchen in Deutschland zu erhalten:

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/66799.asp (auf Chinesisch).