Vernissage der Sonderausstellung „Dauerbrenner - 20 Jahre Schenkung der Stiftung Ludwig“

Michael Clauß, Deutscher Botschafter in China Bild vergrößern Michael Clauß, Deutscher Botschafter in China (© Deutsche Botschaft Peking) Am Montag den 21. November 2016 luden der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Michael Clauß und der Direktor des National Art Museum of China (NAMOC) Wu Weishan in die Residenz des Botschafters zur Vernissage der Sonderausstellung „Dauerbrenner – 20 Jahre Schenkung der Peter und Irene Ludwig Stiftung“ ein. Die Peter und Irene Ludwig Stiftung war durch ihren Vorstand Dr. Brigitte Franzen vertreten.

Wu Weishan, Direktor des National Art Museum of China (NAMOC) Bild vergrößern Wu Weishan, Direktor des National Art Museum of China (NAMOC) (© Deutsche Botschaft Peking) Acht ausgewählte Werke aus der Schenkung – von Jörg Immendorf, Konrad Klapheck, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Pablo Picasso, Gerhard Richter und Andy Warhol – wurden ausgestellt. Die mehr als 150 Gäste der Vernissage konnten sich bei Musik und Wein zu den Kunstwerken auszutauschen. Zudem hatten sie die einmalige Gelegenheit, sich vor Ort von Straßenkünstlern im Stil von Andy Warhol oder Pablo Picasso direkt neben deren Werken porträtieren zu lassen.

Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Dr. Brigitte Franzen Bild vergrößern Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Dr. Brigitte Franzen (© Deutsche Botschaft Peking) Am 20. November 1996 überließen Peter und Irene Ludwig der chinesischen Regierung insgesamt 117 Werke international renommierter Gegenwartskünstlern zum dauerhaften Verbleib im NAMOC. Die Schenkung wurde im Rahmen eines Staatsbesuches von Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog in China der Öffentlichkeit präsentiert.An der Eröffnungszeremonie nahm - als Geste besonderer Aufmerksamkeit -  auch der damalige Staatspräsident Jiang Zemin teil. Zur Würdigung des 20. Jahrestages der Schenkung führte das NAMOC zusammen mit der Deutschen Botschaft in China eine Veranstaltungsreihe durch. Neben der Sonderausstellung in der Residenz der Deutschen Botschaft wurde ein internationales Fachsymposium im NAMOC durchgeführt. 

Gruppenfoto Bild vergrößern Gruppenfoto (© Deutsche Botschaft Peking)

 „Die Schenkung war Ausdruck des aufrichtigen Willens, mit China in einen kulturellen Austausch zu treten. Es sollte der chinesischen Öffentlichkeit ermöglicht werden, mit eigenen Augen zu sehen, welche Ausdrucksformen die moderne Kunst im Westen gefunden hat.  Auf dieser Grundlage sollte ein neuer Dialog zwischen China und dem Westen eröffnet werden. Dieses Anliegen ist heute ebenso aktuell wie vor 20 Jahren“, so Botschafter Clauß in seinem Grußwort zur Eröffnung der Sonderausstellung.