Eröffnung des Deutsch-Chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung

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Am 11. Mai eröffneten Bundesentwicklungsminister Müller und sein chinesischer Amtskollege Zhong Shan in Peking das Deutsch-Chinesische Zentrum für nachhaltige Entwicklung. Es soll in erster Linie Projekte in Drittländern identifizieren, die China und Deutschland gemeinsam umsetzen. Schwerpunktregion soll Afrika sein, wohin sowohl Deutschland als auch China jeweils über die Hälfte ihrer Entwicklungsgelder geben. Darüber hinaus soll das Zentrum den Wissenstransfer zwischen unseren doch sehr unterschiedlichen Ansätzen in der Entwicklungszusammenarbeit fördern und Möglichkeiten zur Einbeziehung auch deutscher Unternehmen ausloten. 

China ist der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Von 2015 bis Ende des Jahres will die chinesische Führung rund 60 Milliarden Euro in Afrika, vor allem in Infrastruktur, investieren. Deutschland wiederum bringt Fachwissen aus über 60 Jahren Entwicklungszusammenarbeit in Afrika ein. Zudem ist Deutschland weltweit führend bei Zukunftsthemen wie Berufsbildung, Umwelt- und Energietechnik.

Minister Müller: "Die globalen Herausforderungen, vom Klimaschutz über eine Welt ohne Hunger bis hin zu einer neuen Dimension der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Afrika, können wir nur zusammen mit China lösen. Nur gemeinsam wird es gelingen, die Nachhaltigkeitsziele, die sich die Weltgemeinschaft gesetzt hat, bis 2030 umzusetzen."