Notfallinformationen und Hinweise des Regionalarztes

Generelle Informationen zum Gesundheitssystem:

Die ärztliche Versorgung ist ausreichend. Arztrechnungen und Medikamente müssen in der Regel sofort bar bezahlt werden. In den Privatklinken werden Kreditkarten akzeptiert,  in staatlichen Krankenhäuser häufig nicht. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass in allen Abteilungen der staatlichen Krankenhäuser Englisch sprechendes Personal angetroffen wird.

Krankenhausaufenthalt/Rücktransport:

Die Behandlung/Diagnostik in Privatkliniken und Ausländerabteilungen der chinesischen Krankenhäusern ist teilweise deutlich teurer als in Deutschland. Ihre gesetzliche oder private Krankenkasse trägt diese Kosten in der Regel nicht. Es wird dringend geraten, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, einschließlich Rücktransportversicherung für eine eventuell notwendige medizinische Evakuierung ins Heimatland.

Medikamente/Dauermedikation:

Nicht alle westlichen Medikamente sind in China erhältlich, so dass Sie einen ausreichenden Reisevorrat der von Ihnen benötigten Arzneien mitbringen sollten. Insbesondere Medikamente, die in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, sind teilweise in China nicht erhältlich.

Werden Medikamte für eine regelmäßige Einnahme im Reisegpäck mitgebracht, ist es sehr ratsam, hierüber ein ärztliches Attest in englischer Sprache mitzuführen. Die Menge der Medikamente muss in einem angemessenen Verhältnis zur Aufenthaltsdauer des Reisenden stehen.

Die chinesischen Einfuhrbestimmungen für Medikamente können sich jederzeit ändern. Die Deutsche Botschaft kann hierüber keine verbindlichen Auskünfte erteilen. Bitte erkundigen Sie sich daher vor Einreise über die aktuellen Vorschriften bei der Chinesischen Botschaft in Berlin.

In Peking/China gibt es keine glutenfreie Nahrungsmittel zu kaufen.

Krankenwagen:

Notrufnummer: 120 oder 999

(Gesprächspartner in der Notrufzentrale sprechen in der Regel Chinesisch).